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Wegen Musk: Diese Gruppe verübt Farbanschlag auf Tesla in Berlin

Wegen Musk: Diese Gruppe verübt Farbanschlag auf Tesla in Berlin

Wegen Musk: Diese Gruppe verübt Farbanschlag auf Tesla in Berlin

Das Foto zeigt das Ergebnis des Farbanschlages auf die Tesla-Filiale in Berlin Reinickendorf.
Das Foto zeigt das Ergebnis des Farbanschlages auf die Tesla-Filiale in Berlin Reinickendorf.
„Musks Macht bröckelt“: Radikale Linke haben am Montag eine Tesla-Filiale in Berlin angegriffen. Foto: picture alliance/dpa | Carsten Koall
Wegen Musk
 

Diese Gruppe verübt Farbanschlag auf Tesla in Berlin

In Berlin kommt es zum nächsten Anschlag auf Elon Musks Automarke Tesla. Dahinter stecken alte Bekannte, die mittlerweile unter neuem Namen firmieren – und sich im Kampf gegen den Faschismus sehen.
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BERLIN. Die Gruppe „Neue Generation“ (früher: „Letzte Generation“) hat am Montagvormittag eine Tesla-Filiale in Berlin-Reinickendorf angegriffen. Die Täter besprühten die Fassade der Filiale mithilfe von Feuerlöschern mit blauer Farbe. Damit reihe man sich in Proteste ein, die heute in mehreren Ländern stattfänden, teilte die „Neue Generation“ mit.

 

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Ein von @neuegeneration_ geteilter Beitrag

„Grund dafür ist die zerstörerische politische Einflußnahme des Tesla-CEOs Elon Musk in den USA.“ Daß man dabei blaue Farbe eingesetzt habe, sei „eine Anspielung auf Elon Musks faschistische Einstellung und seine Wahlkampfhilfe für die AfD“. Eine nicht näher identifizierte „Judith“ führte aus, Musk stehe „wie kein zweiter für die unheilige Allianz aus Rechten und Reichen“.

Faschismus-Vorwurf gegen Musk und Tesla

Auf einem Plakat war der Spruch zu lesen: „Allianz der Rechten + Reichen = Faschismus“. Die Frau sagte, die Tesla-Aktie stürze bereits ab: „Das Fundament der Macht, auf dem Elon Musk steht, das fängt an zu bröckeln.“ Auf einem anderen Plakat wurde ein „Tesla Takedown“ verkündet: „Aufgrund Faschismus bis auf weiteres geschlossen“.

Die Berliner Polizei bestätigte, daß „mehrere Personen“ die Fassade besprüht und dabei auch sechs Ausstellungsfahrzeuge Farbe abbekommen hätten. Zwei Frauen im Alter von 28 und 44 Jahren seien festgenommen, schließlich aber wieder entlassen worden. „Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet. Unser Staatsschutz ermittelt.“

Bereits am Samstag hatten sich Demonstranten an verschiedenen Orten weltweit im Rahmen eines internationalen Aktionstages gegen Tesla versammelt. In Berlin betraten sie auch eine Tesla-Filiale und legten sich dort auf den Boden. Mitte März hatten Unbekannte mehrere Tesla-Autos in Berlin in Brand gesteckt. Der Hintergrund blieb unklar. Anfang des Monats hatte die „Neue Generation“ einen Farbanschlag auf eine Tesla-Filiale in der „Mall of Berlin“ verübt.

„Neue Generation“ glaubt an das Gute im Menschen

US-Milliardär Elon Musk hatte im US-Präsidentschaftswahlkampf Donald Trump unterstützt. Auch nach Trumps Amtsantritt arbeiten die beiden eng zusammen. Im deutschen Bundestagswahlkampf hatte sich Musk hinter die AfD gestellt. Er führte ein live ausgestrahltes Gespräch mit AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel und verkündete: „Nur die AfD kann Deutschland retten.“

Die „Neue Generation“, die vor einigen Jahren als „Letzte Generation“ bekannt wurde, setzt sich für eine „gewaltfreie, demokratische Revolution“ ein. „Wir glauben daran, daß Menschen im Grunde gut sind. Wir versammeln uns im ganzen Land, weil wir gemeinsam stark sind – und wissen, daß alles so viel besser sein könnte“, heißt es auf ihrer Website. (ser)

„Musks Macht bröckelt“: Radikale Linke haben am Montag eine Tesla-Filiale in Berlin angegriffen. Foto: picture alliance/dpa | Carsten Koall
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